Kulturerbe

Labin

Porta SanfiorPorta Sanfior - das Haupttor St. Florus (St. Flor) aus der Jahre 1589. Oberhalb des Tores befinden sich das alte Labiner Wappen und der Venedig- Löwe. Die Kanone aus der Zeit der österreichischen Herrschaft wurde im Jahre 1995, zum zweiten Mal, auf die Bastion Torjon aufgestellt.

Der Barockpalast der Familie Battiala- Lazzarini, in dem heute das Volksmuseum untergebracht ist. Seine letzten Besitzer, die Graffen Lazzarini, die mehrere Besitze in Labin und seiner Umgebung gehabt hatten, verließen ihn nach dem Zweiten Weltkrieg.

Die dreischiffige Kirche Marias Geburt (Crkva Rodenja Blazene Djevice Marije) wurde im Jahre l336 auf den Ruinen einer kleinen Kirche aus dem 11. Jh. erbaut. Sie wurde mehrmals umgebaut, zuletzt im Jahre 1993. Im Jahre 1604 wurde an ihre Front der venezianische Löwe mit einem Ball im Maul angestellt, als Symbol der Anerkennung der Republik Venedig in Labin. Ende des Jahrhunderts, im Jahre 1688, wurde an die gleiche Stelle die barocke Statue des Senators Antonio Bollani. des Kämpfers gegen Türken. hingestellt. Diese Büste ist eines der schönsten Beispiele der profanen Bildhauerkunst in Istrien im 17. Jh. Rechts von der Kirche befindet sich der Palast der bekannten Patrizierfamilie Scampicchio, der durch eine Kapelle mit der Pffarkirche verbunden ist.
Die Kirche Marias Geburt schmücken sechs Marmoraltäre, darunten auch der Altar mit den Reliquien des Hl. Justus, die im Jahre I664 aus Rom herangebracht wurden. Der Hauptaltar hat eine Palla mit den Gestalten der Seeligen Jungfrau Maria, der St. Paulina und der Heiligen Justus, Sergius, Julian, Thomas und Jakob. Der Autor ist Natale Schiavone, aus Dalmatien gebürtig. Viel wertvoller ist das Altarbild der "Muttergottes vom Karmel" aus dem 17. Jh., das Werk des berühmten Malers Jacopo Negriti, bekannter als Palma der Jüngere. Der Labiner Maler Valentin Lukas aus dem 19. Jh. ist Autor der Bilder mit der Darstellung des Kreuzweges.

Die Stadtloggia - vor der in der Vergangenheit das öffentliche Leben geführt wurde. Hier wurden Rechte gesprochen und Kunden gegeben, und die Bauern tanzten hier jeden Sonntag und an den Markttagen. Errichtet um das Jahr 1550, bekam sie später ein Lapidarium.Vor der Loggia befand sich auch der Schandpfahl.

Rabac

Die Kirche St. Andreas ist das älteste Bauerbe dieses Ferienortes.