November in Labin und Rabac

Tage des Honigs der Labiner Region, Labin, 23.-24. November

Bereiten Sie sich für den Winter vor und schützen Sie ihre Immunität mit den Produkten aus heimischem Honig, den Sie auf den schon traditionellen Tagen des Honigs der Labiner Region reichlich vorfinden werden. An der internationalen Honigschau, die vom Inkerverein Labin organisiert wird, können Sie an belehrenden Werkstätten teilnehmen, Honigprodukte kaufen und die von den Labiner Gastronomen bereitete Gerichte und Süßspeisen verkosten. In den Labiner Restaurants werden den ganzen November lang Honig-Sondermenüs angeboten. Außerdem können Sie die Stadtinkerei in Labin besuchen, wo Sie eine Menge nützlicher Infos zu Imkerei und Honig erfahren werden.
www.pcelarskaudruga-labin.hr

 

Neuigkeiten im Volksmuseum Labin

Das Volksmuseum Labin hat neulich eines der letzten noch erhaltenen Holztröge für Olivenölherstellung, der etwa 200 Jahre alt ist, erworben. In den Dörfern Drenje und Ravni gab es einst einige Familien, die Olivenöl herstellten. Der alte Holztrog gehörte der Familie Blažina aus Drenje. Anlässlich des 175. Jahrestag der Geburt von Giuseppina Martinuzzi, der bekanntesten Labinerin, die Lehrerin und Revolutionärin war, wird der Stadt Labin und dem Volksmuseum Labin ein Teil ihrer Bibliothek, die sie ihrer Heimatstadt testamentarisch vermachte, zurückgegen. Es handelt sich um 415 Bänder mit 773 Titeln, die bis jetzt in der Universitätsbibliothek in Rijeka aufbewahrt waren. In Erwartung des 500. Jahrestages der Geburt von Matthias Flacius Illyricus im nächsten Jahr, richtet das Volksmuseum die Gedenksammlung „Matthias Flacius Illyrikus“ neu ein und saniert den Franković-Palast, in dem die Sammlung untergebracht ist.
www.facebook.com/muzej.labin

 

Autochthone Andenken, Gerichte und Erlebnisse des Bergbauerbes der Labiner Region

Im Rahmen des EU-Projektes „Inspiration“, das durch die Entwicklung von Kulturtourismus die Wiederbelebung der Städte mit reicherm Industrieerbe (Labin, Rijeka, Trbovlje und Slovenska Bistrica) fördert, wurden nun autochthone Andenken, Gerichte und Erlebnisse zum Thema Bergbauerbe der Labiner Region ausgewählt. Die ausgewählten Souvenirs sind das gelbe Bergmanns-Abzeichen der Labiner Künstlerin Ivona Verbanac und der 3D-Schlüsselanhänger mit dem Motiv des Hauptschachts von Marko Ambroš. Das autochthone Bergmannsmenu, das aus Meisenminestra, Ochsenbäckchen in Teransoße mit Gnocchi und Labiner Krafi (Raviolen) mit Wallnüssen besteht, können Sie im Restaurant Kvarner kosten. Petar Dundara und Martin Šverko, Schüler der Mittelschule Mate Blažina in Labin, haben mit ihrer Mentorin Majda Milevoj Knapić das autochthone Erlebnis Schatzjagd ausgearbeitet.
www.inspiracija.eu

 

Lanterna in Rabac

Die Lanterna ist ein unumgängliches Motiv von Rabac und ein Teil seiner reichen Seefahrtsgeschichte. Den gleichen Namen trägt auch der Strand, der sich unterhalb dieses Leuchtturms erstreckt. Der einem steinernen Turm ähnelnder Leuchtturm wurde offiziell am 1. Juli 1871 vom Governo Marittima, der damaligen Direktion für Sicherheit im Seeverkehr aus Triest übergeben. Der ursprüngliche Leuchtturm wurde auf dem St.-Andrea-Kap errichtet, der nach der benachbarten gleichnamigen kleinen Kirche benannt wurde. Er bestand aus einer Metallkonstruktion vor einem kleinen Haus. Der neben dem Erdgeschoßturm stehende kleine Turm wurde 7 Jahre später hinzugefügt, und etwa um 1930 wurde das Gebäude aufgestockt. Der Leuchtturm war zu dieser Zeit an die Villa der Familie Filllinich aus Triest angelehnt. In der Nacht vom 24. auf den 25. April 1945 wurde er von den sich aus Istrien zurückziehnden deutschen Soldaten niedergerissen. Der Name des erten Leuchtturmwärters in Rabac ist nicht bekannt, doch der Globetrotter und Reiseschriftsteller Sir Richard Francis Burton erwähnt in seinem Reisebericht über die Labiner Region den ältesten hiesigen Leuchtturmwärter Andrej Peternel. Der neue Leuchtturm ohne Besatzung wurde nach dem 2. Weltkrieg wiedererrichtet. Das heutige Valamar Sanfior Hotel, das an der Stelle der ehemaligen Villa gebaut wurde, trug jahrelang auch den Namen Lanterna. Der Leuchtturm und die Lanterna-Gegend ist ein Highlight auf dem Wanderweg der verborgenen Zauber, der über die schönsten Aussichtspunkte von Rabac führt.
http://bit.ly/2WiEEAN

 

Neue Inhalte im Skulpturenpark Dubrova

Die herbstliche Farbenpracht ist geradezu ideale Szenografie für einen schönen Spaziergang durch den Skulpturenpark Dubrova, der eine einmalige Galerie im Freien ist. Einer der schönsten Skulpturenparks in Kroatien befindet sich direkt am Ortsbeginn von Labin an der Haputstraße von Rijeka nach Pula, bei Dubrova – einem ehemaligen Landgut, auf dem immer noch der Barockpalast Franković-Lazzarini steht. Auf 33 Hektar Fläche befinden sich 68 von den bekanntesten kroatischen und ausländischen Künstlern geschaffene Skulpturen, 16 Strecken der Weißen Straße und das Amphitheater Dolac. Der Spaziergang durch diesen Park ist ein wahrlich einmaliges Erlebnis der Kunst mitten in der Natur. Die von Trockenmauern, natürlichen Senkungen und der reichen, vielfältigen mediterranen Flora umgebenen Skulpturen werden immer wieder gereinigt und erneuert, so dass sie stets im ursprünglichen weißen Gewand des istrischen Steins strahlen. Außerdem arbeitet der Verein des Mediterranen Skulpturensymposiums, der sich um die Skulpturen kümmert, an der Organisation zusätzlicher Inhalte und Programme im Park. So fand neulich unter der Führung des Akademiemalers Prof. Zdravko Milić die Werkstatt „Mosaik als Malerei für die Ewigkeit“ statt mit anschließender Ausstellung in Labin. Zum Welttag der Tourismus wurde ein belehrender Spaziergang durch den Park veranstaltet, mit dem Ziel, dem Publikum das Kulturerbe von Labin vorzustellen und näher zu bringen. Auch Terra Albona, das Radrennen für Jedrmann, führte durch den Park hindruch. Aktuelles zum Skulpturenpark finden Sie unter:
www.facebook.com/ParkSkulpturaDubrova