Dezember in Labin und Rabac

Adventszeit in Labin

Seien Sie auch dieses Jahr in märchenhafter Stimmung bei den vielen Weihnachtsveranstaltungen in Labin dabei! Das Weihnachtszauber beginnt am Donnerstag, dem 19. Dezember, um 17.00 Uhr mit einer humanitären Lotterie des Vereins Mendula in Zusammenarbeit mit dem Touristenverband von Labin und dem LAG Ostistrien. Im Begleitprogramm treten Klapa Labin, das Stadtorchester und die Labiner Funkenmariechen auf. Ab 20.00 Uhr sorgen dann Diego Zulijani und das Laguna-Band für die Unterhaltung, und um 23.00 Uhr beginnt das DJ-Programm.
Die schon traditionell gewordene sehr beliebte Weihnachtsjause der Labiner Gastwirte findet am Freitag, dem 20. Dezember von 10.00 bis 12.00 Uhr statt. Nach dem Konzert der Duo Ex-New-Band mit dem Beginn um 20.30 Uhr, folgt um 21.45 Uhr das dieserjährige musikalische Leckerbissen – das Konzert des legendären Bajaga. Seine zahlreichen Hits begleiten uns bis ins Mitternachtsfeuerwerk, das nur der Auftakt zu einer Tanznacht mit DJ Haris ist.
Am Sonnabend, dem 21. Dezember, bringen Sie Ihre Kinder von 10.00 bis 13.00 Uhr zu einer Vorstellung des Theaters Naranča und zu einer Fahrt mit dem Weihnachtsmann-Zug. Die Festtagsstimmung wird am Abend fortgesetzt, wenn um 21.00 Uhr das Rock-Konzert der Pink-Floyd-Tribute-Band stattfindet. Von 24.00 bis 00.02 Uhr morgens dauert dann noch der Spaß mit dem DJ.

 

Terra Residence – das neue Hotel in Labin

Im Herzen der Altstadt von Labin, nur wenige Meter vom Hauptplatz entfernt, wurde in der Božo-Štemberga-Straße 2 das neue Boutique-Hotel Terra Resindence 4* eröffnet. Das Designer-Hotel mit sieben großen Doppelzimmern hat eine moderne Inneneinrichtung, bei der alles in den Grundtönen der istrischen Landschaft gehalten wird und die Farben der Erde, der Steine, des Meeres, der Oliven und der Lavendel sich untereinander ergänzen. Die Bilder der Labiner Künstlerin Ivona Verbanac schmücken die Hotelwände. Ein wunderschöner Garten mit einem erhaltenen alten Brunnen wird die Hotelgäste besonders begeistern. Das Projekt unterzeichnen heimische Architekten Darijan Čekada und Vanja Vidulin.

 

Neue Menus im Restaurant Tomažići

Das rennovierte Traditionsrestaurant Tomažići in ruhiger Landumgebung in Nedešćina bei Labin hat nicht nur eine neue Inneneinrichtung, sondern auch neue Menus bekommen. Neben den beliebten istrischen Gerichten werden nun auch fünf verschiedene heimische Burger mit pikanten heimischen Soßen Forto und Whisky sowie das Rib Eye Steak angeboten. In der Weinbar, die von 18.00 bis 24.00 Uhr geöffnet ist, können Sie die besten istrischen Weine sowie Spitzenweine aus ganz Kroatien verkosten.
www.facebook.com/restoran-Tomažić

 

Die Labiner Olivenöle in Flos Olei 2020

In der italienischen Fachzeitschrift Flos Olei, dem einflussreichsten globalen Führer durch die weltweit besten nativen Olivenöle extra, wurde Istrien zum fünften Mal hintereinander zur weltbesten Olivenölregion gekürt. In seiner 2020-Ausgabe sind unter den 500 weltbesten Olivenölherstellern sich sogar 77 aus Istrien zu finden, darunter auch zwei aus der Labiner Region.
Den schmeichelhaften Titel des weltweiten Siegers in der Kategorie „Unternehmen mit Herz“ mit insgesamt 98 Punkten bekam die Firma Olea BB aus Rabac des Olivenherstellers Duilio Belić. Unter den Besten ist auch Negri Olive des Labiner Olivenölherstellers Willim Negri zu finden, der insgesamt hohe 95 Punkte bekam und somit in die Kategorie der Extra Klasse eingeordnet werden konnte.
http://bit.ly/2mNtN4j

 

Der Wanderweg der hl. Barbara und das Bergbauerbe der Region

Der Festtag der hl. Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute, fällt am 4. Dezember. Es ist ein idealer Tag für einen Besuch in Raša, der jüngsten Stadt Istriens. Lernen Sie die reiche Bergbaugeschichte von Raša und der Labiner Gegend im Besucherzentrum – dem Bergmannshaus Arsia kennen und begeben Sie sich auf den Wanderweg der hl. Barbara, der von Labin, über Kapelica bis nach Raša führt. Zuerst besichtigen Sie die Altstadt von Labin mit seinen wunderbaren Gebäude aus der Venedigzeit: das Stadttor San Fior, die Stadtloggia auf dem Hauptplatz sowie die Paläste Franković, Manzini, Scampicchio, Negri und Battiala-Lazzarini, in dem heute das Labiner Volksmuseum untergebracht ist. Im Museum selbst wird Sie die einmalige Bergstollennachahmung, die einzige dieser Art in diesem Teil Europas, begeistern. Nach dem Stollenabenteur im Museum begeben Sie sich weiter nach Raša. Der Wanderweg führt Sie an der Karlota, dem ehemaligen Steinbruch und Schacht vorbei, die die Nähe der Beergmannsstadt Raša ankündigen. Mit seinen in die Landschaft des Raša-Tals eingeschmolzenen regelmäßigen Häuserreihen, die wie eine Kulisse einer friedlichen Szenerie wirken, scheint die Stadt fast unwirklich zu sein. Sie wurde 1937 nach den Plänen des Architekten Pulitzero Finali fertiggebaut. Es war damals eine moderne Stadt, die den Bedürfnissen der Bergleute und ihrer Familien nachzukommen strebte und daher auch mit allen notwendigen Inhalten für die Erfüllung dieses Zwecks ausgestattet war (Schule, Krankenhaus, Kino). Die in der Form eines umgekippten Kohlenwagens gebaute Kirche, deren Glockenturm an die Bergmannslampe erinnert, wurde der hl. Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute, gewidmet.
Weglänge: 4,4 km
Dauer: 1,5 Stunden
http://bit.ly/37XhPrQ

 

Das Ökomuseum Vlaški puti (Walachenwege) in Šušnjevica eröffnet

Im Randgebiet des Naturparks Učka wurde in dem nur 20 km von Labin entfernten Ort Šušnjevica das Interpretationszentrum „Vlaški put“ (Walachenweg) eröffnet. Šušnjevica ist für die istrorumänische Sprache bekannt, d.h. für eine besondere Walachensprache, die in Kroatien als nichtmaterielles Kulturerbe geschützt ist. Es handelt sich um eine besonders gefährdete Sprache, da die natürliche Sprachübertragung von Eltern auf Kinder unterbrochen wurde. Das Interpretationszentrum wurde mit dem Ziel gegründet, Geschichte, Tradition und Kultur dieser Gegend aufzubewahren. Das Museum mit einer Mediathek befindet sich im Erdgeschoß des rennovierten Schulgebäudes. Darin sind, unter Anderem, die sog. Konterbandewege (Schmuggelwege), d.h. thematische Wege über den Bergmassiv Učka zu sehen. Der Schmuggel wurde hier intensiv in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhundert betrieben, als die hiesigen Einwohner ihre Landprodukte über die Učka in die zollfreie Zone am Kvarner zum Verkauf brachten. Auf den Schultern trugen sie Käfige mit sogar 50 kg Hühnern und gingen zu Fuß über das unfreundliche Berggelände, um nach etwa 2 bis 3 Stunden Lovran und Rijeka auf der anderen Bergseite zu erreichen.