GREEN TRAILS – OFFENE AUSSCHREIBUNG FÜR RÄUMLICHE GESCHICHTEN UND RÄUMLICHE INTERVENTIONEN IN DER GEMEINSCHAFT

 

Interreg-Programm Slowenien – Kroatien 2021–2027 – Projekt Green TrailsDas Projekt Green Trails zielt darauf ab, lokale Gemeinschaften für die Entwicklung nachhaltiger Tourismusprodukte und aktiver Erlebnisse im Grenzgebiet zwischen Slowenien und Kroatien zu mobilisieren. Durch die Vernetzung von Partnern, lokalen Akteuren und Bewohnern trägt das Projekt zur Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus, zur Verbesserung des touristischen Angebots und zur Steigerung der Bekanntheit der Region bei. Das Projekt wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. Beteiligt sind: Gemeinde Trbovlje, Öffentliche Anstalt für Tourismus und Kultur Kočevje, Tourismusverband der Stadt Labin, Inselentwicklungsagentur d.o.o. und Tourismusverband der Stadt Mali Lošinj. Im Rahmen der Projektaktivitäten veröffentlichen wir:

OFFENER WETTBEWERB FÜR RÄUMLICHE GESCHICHTEN UND RÄUMLICHE INTERVENTIONEN IN DER GEMEINSCHAFT

Fünf Landschaften. Fünf Materialien. Fünf Geschichten.

Wir laden Einzelpersonen, Kreative, Studenten, Künstler, Handwerker, Architekten, Designer, Vereine und interdisziplinäre Teams ein, an der offenen Ausschreibung für räumliche Geschichten und gemeinschaftliche Interventionen teilzunehmen.

Die Ausschreibung umfasst fünf lokale Einheiten, die sich aus den Merkmalen der einzelnen Projektgebiete ergeben: Trbovlje – Transformation der Erde, Kočevje – Waldgeschichten, Labin – Steingeschichten des Sentona-Weges, Cres – Steinlabyrinth, Mali Lošinj – Blume aus Stein – auf den Spuren der Mrgari.Jeder Projektpartner veröffentlicht die Ausschreibung in seinem Projektgebiet. Eine detaillierte Beschreibung der lokalen Einheit wird im Schlussteil der Ausschreibung präsentiert.

Was suchen wir?Wir suchen Ideen für kleinere räumliche Interventionen entlang von Wander- und/oder Radwegen, die aus den Merkmalen des jeweiligen Gebiets, dem lokalen Erbe, der Landschaft, dem traditionellen Wissen und den natürlichen Materialien hervorgehen und den Besuchern ein neues Erleben des Raums ermöglichen.Was wollen wir?Vorschläge können Folgendes beinhalten:

  • räumliche Installationen,
  • kleinere Skulpturen,
  • Interpretationspunkte,
  • Elemente zum Ausruhen,
  • Orientierungselemente,
  • sensorische Elemente,
  • spielerische Elemente,
  • kleine Schutzhütten,
  • Fotopunkte,
  • Elemente der Stadtmöblierung,
  • oder andere kreative Interventionen im Raum.

 

MaterialienWir fördern insbesondere die Verwendung von: Stein, Holz, Erde, Trockenmauerbau, lokalen Naturmaterialien sowie Materialien, die bei der Landschafts- und Raumgestaltung anfallen.Die Lösungen sollten technologisch einfach („Low-Tech“) sein, ohne anspruchsvolle Konstruktionen, hohe Kosten oder komplexe technologische Lösungen. Wichtig sind die Qualität der Idee, ihre Verbindung zum Raum sowie die Möglichkeit der Umsetzung gemeinsam mit der Gemeinschaft.

 

Grundsätze der AusschreibungDie Vorschläge sollten den Grundsätzen des Neuen Europäischen Bauhauses folgen:

  • Nachhaltigkeit – Verantwortungsbewusster Umgang mit Materialien, Respekt vor dem Raum, langfristige Nutzbarkeit sowie die Nutzung lokaler Ressourcen.
  • Ästhetik – Eine hochwertige, durchdachte und attraktive räumliche Lösung, die das Raumerlebnis bereichert und die Identität des Ortes stärkt.
  • Inklusion – Die Möglichkeit zur Beteiligung der lokalen Gemeinschaft an der Planung, Umsetzung, Nutzung und Weiterentwicklung der Intervention.

Wir schätzen besonders Lösungen, die Schönheit, Einfachheit, lokales Wissen und einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem Raum verbinden.

 

Wer kann sich bewerben?Auf die Ausschreibung können sich bewerben: Einzelpersonen, Studierende, Künstler, Architekten, Landschaftsarchitekten, Designer, Handwerker, Vereine, informelle Gruppen, interdisziplinäre Teams. Eine fachliche Ausbildung ist keine Voraussetzung für die Teilnahme.

Insbesondere laden wir Schulen, Hochschulen, lokale Künstler, Handwerker, Meister sowie andere Kreative und Organisationen ein.

Bewerber können Vorschläge für eine oder mehrere lokale Einheiten einreichen.Was muss die Bewerbung enthalten?

  1. Titel des Vorschlags: Ein kurzer und klarer Titel der vorgeschlagenen Intervention.
  2. Kurze Zusammenfassung der Idee: Eine kurze Beschreibung der Grundidee und ihres Zwecks (bis zu 700 Zeichen).
  3. Beschreibung der Idee: Beschreibung des Konzepts, seiner Verbindung zum Standort, dem Erbe, der Landschaft und der Nutzererfahrung (bis zu 3.000 Zeichen).
  4. Visuelle Darstellung: Mindestens eine visuelle Darstellung des Vorschlags (Skizze, Zeichnung, Collage, Fotomontage, Rendering, Modell oder eine andere Form der Darstellung).
  5. Materialbeschreibung: Beschreibung der vorgeschlagenen Materialien und der Gründe für deren Verwendung. (bis zu 1.000 Zeichen)
  6. Beschreibung der Ausführung: Kurze Beschreibung der Konstruktion, Herstellung und der vorgesehenen Ausführungsart. Bei Bedarf kann sie durch Skizzen oder Details ergänzt werden. (bis zu 1.000 Zeichen)
  7. Einbeziehung der Gemeinschaft: Beschreibung der Möglichkeiten zur Einbeziehung lokaler Bewohner, Handwerker, Vereine, Schulen, Künstler oder anderer Akteure in den Ausführungsprozess. (bis zu 1.000 Zeichen)
  8. Angaben zum Autor bzw. Team: Vor- und Nachname bzw. Name der Gruppe, Kontaktdaten – E-Mail, Telefonnummer, kurze Vorstellung des Autors oder Teams.

Die Anmeldung ist in einem PDF-Dokument per E-Mail einzureichen aninfo@rabac-labin.comEine Projektdokumentation ist nicht erforderlich. 

BewertungskriterienDie Vorschläge werden nach folgenden Kriterien bewertet:

  • Verbindung zur lokalen Identität und zum kulturellen Erbe,
  • Qualität des räumlichen und erlebbaren Erlebnisses,
  • Kreativität und Originalität,
  • Verwendung lokaler Materialien,
  • Machbarkeit,
  • Einbeziehung der Gemeinschaft,
  • Einklang mit den Grundsätzen der Nachhaltigkeit, Ästhetik und Inklusion.

 

Besonderes Augenmerk wird auf Vorschläge gelegt, die eine reale Umsetzung in Zusammenarbeit mit der lokalen Gemeinschaft ermöglichen.

 

FachjuryDie Vorschläge werden von einer mindestens dreiköpfigen Fachjury bewertet.

Die Jury setzt sich zusammen aus:

  • einem Vertreter des Veranstalters bzw. des Projekts Green Trails,
  • einem Vertreter des lokalen Umfelds,
  • einem Experten aus den Bereichen Architektur, Design, Kunst, Materialien oder dem Neuen Europäischen Bauhaus.

 

Die Organisatoren behalten sich das Recht vor, je nach Fachbereich weitere Experten hinzuzuziehen.

 

PreiseDer Aufruf sieht keine Geldpreise vor.

Die ausgewählten Vorschläge werden:

  • der Öffentlichkeit präsentiert,
  • in einer gemeinsamen Online-Publikation veröffentlicht,
  • bei Veranstaltungen und Präsentationen des Projekts vorgestellt,
  • in Werbeaktivitäten einbezogen,
  • in den gemeinsamen zweisprachigen Katalog bzw. Projektbericht aufgenommen,
  • zur Teilnahme an weiteren Projektaktivitäten eingeladen.

 

Die Organisatoren behalten sich das Recht vor, je nach Qualität der Vorschläge eine oder mehrere Lösungen für die weitere Entwicklung und Umsetzung auszuwählen. Die Urheber der umgesetzten Lösungen werden in den Präsentationsmaterialien und auf den Informationstafeln neben den realisierten Projekten als Autoren der Intervention genannt.

 

UrheberrechteDie Autoren behalten die Urheberrechte an ihren Vorschlägen. Mit der Anmeldung erklären sie sich damit einverstanden, dass die Organisatoren die Vorschläge für Präsentationen, Publikationen, Ausstellungen, Kataloge und Werbeaktivitäten unter Nennung der Urheberschaft verwenden dürfen. Eine eventuelle Umsetzung der ausgewählten Lösungen wird in den weiteren Phasen des Projekts mit den Autoren abgestimmt. 

LOKALE EINHEIT – TOURISMUSVERBAND DER STADT LABIN

Steinerne Geschichten des Sentona-Weges

Standort: Wanderweg Sentona-Weg, Labin – Rabac.

 

Thema: Stein, Landschaft, lokale Geschichten und partizipative Raumgestaltung.

Material: Stein, Holz, andere lokale Materialien.

 

Was wir suchen: Wir suchen nach konzeptionellen Lösungen für:

  • eine zentrale Intervention
  • kleinere begleitende Raumelemente
  • Interpretationspunkte
  • räumliche Kennzeichnungen
  • Rastplätze
  • Elemente zum Erzählen lokaler Geschichten.

 

Geplante Umsetzung: Vorgesehen ist die Umsetzung einer oder mehrerer kleinerer Interventionen durch gemeinsame Workshops und die Zusammenarbeit lokaler Akteure.

Besonderer Schwerpunkt: Wie kann der Stein den Besuchern die Geschichten des Sentona-Weges näherbringen und gleichzeitig zu einem Ort der Begegnung und des gemeinsamen Schaffens werden?

 

Zeitplan

Bekanntgabe der Ausschreibung: 6. Juli 2026

Frist für Fragen: 16. Juli 2026

Frist für die Einreichung von Bewerbungen: 3. August 2026 bis 23:59 Uhr

Bekanntgabe der Ergebnisse: 17. August 2026

Umsetzungsworkshops und Realisierung: September – Dezember 2026

Zusätzliche Informationen

Fragen zur Ausschreibung können Bewerber senden an:

Kontaktperson: Silvija Kos Pifar

E-Mail:info@rabac-labin.comAusschreibung im PDF-Format:Ausschreibung Green Trails_Tourismusverband der Stadt Labin

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